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Fotos: Daniela Wolf und Ralf Brunner

Das Festival

‚Das Festival‘ ist ein fiktives Festival. Mit radikal ortsspezifischer oder nur vorgestellter Kunst, Entwürfen anderer Institutionen und Nachbarschaften. Kinder willkommen!

Präsentiert werden eine Sammlung unmöglicher Programm-Beiträge (unmöglich, weil sie sich in radikaler Ortsspezifik dem Transfer in andere Kontexte verweigern, weil sie sich erst im Aufbau befinden, längst wieder verschwunden sind, überhaupt niemals existiert haben oder niemals realisiert werden durften); eine Gruppe Performer*innen redet gegen diese Unmöglichkeiten an; Kinder und Publikum führen im temporären Festivalzentrum eigens für ‚Das Festival‘ komponierte Miniaturen Neuer Musik auf; Besucher*innen erkunden erfundene (oder verschüttete) Routen zu Kunst-Hotels, internationalen Akademien und Modell-Organisationen. ‚Das Festival‘ ist ein unmöglicher Travelogue - die Feier einer anderen Welt-Ordnung. Grenzenloser und solidarischer als die jetzige.

Die Festival-Architektur wurde von ‚Bureau Baubotanik‘ entwickelt: Durch das kaum zu überblickende Festivalgelände mit Wartebereich, Empfang, Archiv, Bühne und Festivalzentrum werden die Besucher*innen in kleinen Gruppen von den Performer*innen Judica Albrecht und Armin Wieser geführt. Die brasilianischen Choreografen Jorge Alencar und Neto Machado präsentieren für ‚Das Festival‘ eine eigene Ausgabe ihrer ‚Dance Library: The Festival Volume‘. Kinder können währenddessen im Festivalzentrum die elf Auftragswerke zeitgenössischer Komponist*innen interpretieren: Mit Knackfröschen, Windmaschine, Pauken, Stimmen, Keyboards, Händen, Füßen, Klangpostkarten und einem faltbaren Gewächshaus.

Nachdem die Performance und Installation im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2019 erstmals ortsspezifisch präsentiert wurde, entstand am Theater Rampe eine Adaption für die Bühne.

Presse

"Dafür strahlte das Festival im Festival des Duos Herbordt/Mohren ziemlich hell. Neben einem performativen Parcours gab es immer wieder klitzekleine Uraufführungen, die in die großen Konzerte hinein geschmuggelt wurden. Dadurch fielen sich die Musiktage gleichsam selbst ins Wort – beziehungsweise in den Klang."
Drehpunkt Kultur, 21.10.2019

"„Hier“, sagt der Mann im gelben Ostfriesennerz, „beginnt das Festival.“ Er führt die kleine Besuchergruppe erst in den Keller der Donauhallen, wo man Projektbeschreibungen lesen kann, zum Beispiel jene von einem „Archiv der ungesagten Dinge“. In einer Halle finden die Besucher Umschläge mit Fragen: Ob es je ein Konzert gab, das ihr Leben veränderte? Und ob Musik wohl anders klänge, würde sie von Menschen aller denkbaren Geschlechter aufgeführt? In einem Container definieren zwei Schauspieler schließlich ein „unmögliches Festival“: als eine Plattform von internationalen Ideen zu Ökologie, Kunst und Politik, nachhaltig, gemeinschaftsstiftend, menschheitsrettend. Die Performance ist Teil der Reihe „Die Institution“ des Duos Melanie Mohren und Bernhardt Herbordt, entstand in Kooperation mit dem Stuttgarter Theater Rampe und begleitet als eine Art Metaebene die diesjährigen Donaueschinger Musiktage.“
Stuttgarter Nachrichten, 19.10.2019

Credits

Konzept, künstlerische Leitung: Melanie Mohren und Bernhard Herbordt
Performance: Judica Albrecht und Armin Wieser
Schlagzeug: Matthias Engler (Donaueschingen) und Anja Füsti (Stuttgart)
Architektur: Hannes Schwertfeger und Oliver Storz (Bureau Baubotanik)
Komposition: Saskia Bladt, Kathrin Denner, Bill Dietz, Hanna Eimermacher, Neo Hülcker, Gordon Kampe, Maximilian Marcoll, Julia Mihály, Nuria Núñez Hierro, Martin Schüttler, Hannes Seidl
Kooperierende Künstler: Jorge Alencar und Neto Machado
Kinderprogramm: Kristina Pantisano
Dramaturgie: Nadine Vollmer
Koch: Marcus Bergmann
Koordination: Jule Bröcker und Silinee Damsa-Ard
Grafische Gestaltung: Demian Bern
Programmierung: Florian Model
Klangaufnahme und -bearbeitung: Oliver Frick
Produktionsleitung: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Technische Leitung, Licht: Alexander Joseph
Videodokumentation: Hagen Betzwieser

‚Das Festival‘ ist eine Produktion von Herbordt/Mohren (‚Die Institution‘), in Koproduktion mit den Donaueschinger Musiktagen 2019 und dem Theater Rampe, gefördert durch dreijährige Konzeptionsförderungen des Kulturamtes der Stadt Stuttgart, des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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