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Fotos: Dominique Brewing

Die Gesellschaft

Meterweise Akten mit der Aufschrift ,Spinner!‘. Darin werden im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft nie realisierte Vorschläge von unabhängigen Projektemacher:innen seit 1900 gesammelt: ein europäischer Mütterrat, die Formeln zu Erlangung des stabilen Weltfriedens oder pädagogische Reformprojekte. Warum wurden diese Vorschläge abgelehnt? Welche Institute nie gegründet? Welche Forschung ausgeschlossen?

Herbordt/Mohren sichten diese Akten und inszenieren auf dieser Grundlage eine neue Forschungsgesellschaft: generationen-übergreifend, partizipativ und engagiert. Mit Gästen aus den Künsten, der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und der Nachbar:innenschaft. In vier Performance-Laboren entwerfen und realisieren alle Beteiligten auf welchem Wissen sich die Gesellschaft begründen könnte, wie dieses Wissen gespeichert, erweitert und erzählt werden kann, wer mitmacht und wie die Ressourcen geteilt werden.

Als Austragungsort wird in Kooperation mit der Merz Akademie Stuttgart ein mobiles Raum-Interface entwickelt, das virtuelle und tatsächliche Orte verschränkt: das Schaudepot von ,Die Institution‘ mit dem Saal des Theater Rampe, verschiedene Orte in Stuttgart mit der ganzen Welt. Am Ende der Spielzeit 2020/2021 präsentiert sich die neue Forschungsgesellschaft in einem großen Finale: ,Die Gesellschaft‘.

Credits

Von und mit: Jorge Alencar, Ebru Nihan Celkan, Gunnhildur Einarsdóttir, Matthias Engler, Neto Machado, Viviana González Méndez, Paula Kohlmann, Boglárka Pap. Künstlerische Leitung: Melanie Mohren und Bernhard Herbordt. Bühne: Leonie Mohr und Hannes Hartmann. Produktionsleitung: Andrea Oberfeld (ehrliche arbeit – freies Kulturbüro). Recherche, Koordination: Silinee Damsa-Ard, Sandra Oehy. Grafische Gestaltung: Demian Bern. Technische Leitung: Max Kirks. Zoom-Leitung: Kati Trinkner.

Eine Produktion von Herbordt/Mohren (,Die Institution‘) in Koproduktion mit dem Theater Rampe Stuttgart, in Kooperation mit der Merz Akademie Stuttgart. Gefördert durch Konzeptionsförderungen des Kulturamtes der Stadt Stuttgart, des Landesverbandes Freier Tanz- und Theaterschaffender Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und des Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln des Bundes.

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