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Fotos: Elisa Rössler, René Liebert


Das Stueck (Intervention)

Arttours Stuttgart, Tanzpanorama 2012 / Rough Cuts Festival, Frankfurt LAB , C60 Collaboratorium Bochum, Festival Wunder der Prärie 2013 u.a.

Ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Theaterpreis 2013

‚Das Stueck‘ dokumentiert und gründet eine fiktive Institution. In unterschiedlichen Formaten für Zuschauer/innen sowie eine Publikation wird ‚Das Stueck‘ aufgeführt.

‚Das Stueck (Intervention)‘ verwebt Erfahrungen des Lesens, Beobachtens und Hörens. Ausgestattet mit Kopfhörern, MP3-Playern und Textbuch fahnden die Zuschauer/innen nach den Spuren einer fiktiven Institution und werden zu deren eigentlichen Protagonist/inn/en: in einem Theater, auf einem öffentlichen Platz oder zwischengenutzten Wohnraum. Die Grenzen zwischen dem, was war und dem, was sein wird, verschwimmen.

Aus der Begründung der Jury anlässlich der Vergabe des Stuttgarter Theaterpreises 2013: „Wir sind gekommen, um das Das Stueck (Intervention) vom Künstlerpaar Herbordt/Mohren zu sehen. Der Schauplatz der Handlung, den wir nur in kleinen Gruppen und zögerlich betreten, ist die Bühne selbst. (...) Die erste Kontaktaufnahme erfolgt mit dem Künstlerpaar höchstselbst, das uns mit MP3-Playern ausstattet, technische Anweisungen erteilt und uns freundlich lächelnd auf die Bühne schickt. Ein seitenstarkes Konvolut, selbst ‚Das Stueck‘ genannt und uns im praktischen Stoffbeutel als weiteres Requisit mit an die Hand gegeben, dient im folgenden als Vor-Schrift und Begleittext. Und während wir im ‚Stueck‘ blättern und dabei den Klängen, Informationen und Handlungsvorschlägen auf unseren Kopfhörern lauschen, gerät das Jahrtausende alte Kulturphänomen ‚Theater‘ auf rätselhafte Weise in Bewegung, verflüchtigt sich zwischen und inmitten all der Anwesenden, um sich zugleich, wie eine Ahnung, erneut, vielleicht aber auch zum allerersten Mal, zu etablieren, einzustellen, uns zuzugesellen.
Die Bedingungen, unter den all dies geschieht, sind dramatisch: 8 Minuten und 31 Sekunden Sonnenlicht wären es, die uns letztmalig bleiben, sollte die Sonne jetzt, in diesem Augenblick erlöschen. Ein letztes Mal 8 Minuten und 31 Sekunden Sonnenlicht, um zu lesen, zu beobachten und zu hören und um von einer (vielleicht sogar nur angenommenen) Wahrnehmung aus für einen Moment, in den unerforschten Spielraum einer ‚unbestimmten Zukunft‘ hinein, eine Welt, eine Gesellschaft, ein Stueck Theater neu zu konstruieren, neu zu konstituieren.“


Presse

„‚Das Stueck’ von Herbordt/Mohren ist eine mehrteilig angelegte Untersuchung dessen, was wir unter Theater verstehen oder verstehen wollen. Es geht dabei um das tradierte Bild, die gesellschaftlich sanktionierte Vorstellung der historisch verankerten Institution vom Spiel auf der Bühne. Melanie Mohren und Bernhard Herbordt zerlegen dazu die Theaterschublade in ihre einzelnen Bestandteile und lassen den Zuschauer sich sein eigenes Schauspiel bauen. ‚Das Stueck (Intervention)’, das jetzt im Rahmen des Wunder der Prärie Festivals zwei Tage lang auf dem Mannheimer Paradeplatz gastierte, sucht sich seinen Spielplatz im öffentlichen Raum. Versteckt unter Passanten und ihren Wegen durch die Stadt begibt sich der Zuschauer, ausgestattet mit Kopfhörern und der gedruckten „Stückfassung“, auf einen 45-minütigen Tauchgang in den städtischen Alltag. ... In fünf strikt getakteten Episoden von 8 Minuten und 31 Sekunden schicken sie einen direkt zu den Wurzeln des Theaters und positionieren den Zuschauer in den Mittelpunkt.“ (Mannheimer Morgen, 21.09.2013)


Credits

Konzept, Text, Regie, Ton: Melanie Mohren und Bernhard Herbordt. Stimmen: Katharina Zoffmann, Melanie Mohren und Bernhard Herbordt. Licht, Programmierung: René Liebert, Roman Scheffner. Grafische Gestaltung: Demian Bern. Mitarbeit und Lektorat: Viola van Beek. Mitarbeit und Produktionsassistenz: Juliane Beck und Sabrina Glas.

‚Das Stueck‘ ist eine Produktion von Herbordt/Mohren, gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch den Fonds Darstellende Künste e. V., mit freundlicher Unterstützung durch die Akademie Schloss Solitude, das Künstlerhaus Stuttgart und die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

‚Das Stueck (Intervention)‘ beim Tanzpanorama 2012 / Rough Cuts Festival wurde unterstützt durch das Artist-in-Residence-Programm von Tanzlabor_21 / Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main und die NPN-Gastspielförderung.
Mit herzlichem Dank dem Künstlerhaus Mousonturm, Andreas Mihan und Norbert Mohr.


Das Stueck (dt./engl., 220 S.) bestellen


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